Das vierte Mal in Folge mit mehr als 100 Teilnehmern aus 40 Vereinen im Turngau München

Das gleichbleibend hohe Niveau unserer Trainer-Assistenten-Ausbildung bescherte uns nun schon das vierte Mal hintereinander mehr als 100 Teilnehmer aus 40 Vereinen aus ganz Bayern.
Wer so weite Wege zurücklegt um zu uns zu kommen, mag schon seine guten Gründe haben – einer davon ist sicher die seit Jahren hohe Qualität der Referenten, denen mein besonderer Dank gilt.
So wurden natürlich am ersten Tag zuerst die Rucksäcke und Taschen in der Halle verstaut, bevor mit dem Suchtsack und Drogenkonsum klar wurde, dass Abhängigkeit bei weitem nicht unbedingt ein Problem illegaler Suchtmittel ist.
Die „Erste Hilfe“ bescherte vor allem einige der jüngeren ihre ersten kleinen Verbände, die dann auch zusehends besser wurden und der Spaß beim Verbinden von Kopf, Gelenk und Co. immer mehr zunahm.
Nach den Theoriestunden mit Verbandsstruktur und Rechtsfragen ging es dann über zum turnerischen Teil mit Jugendturnen und TGM/TGW wo neben den körperlichen Künsten vor allem Kreativität beim Zusammenstellen von Übungen gefragt war. Am Minitrampolin konnten die Teilnehmer nicht nur die Ausführung der Elemente Salto und Co. verbessern, sondern erhielten vor allem die Möglichkeit die gelernten Hilfestellungen selbst auszuprobieren.
Der nächste Tag begann mit Kindertänzen-, spiele und -turnen, bei dem so manch älterer Jahrgang nur zu gerne selbst wieder zum Kind wurde, und leitete mit dem Bereich Gerätturnen zu Rolle, Handstand und Salto über. Vor allem die ersten erlernten Handgriffe der richtigen Hilfestellung konnten an Boden, Balken, Reck, Sprung und Barren erweitert und gefestigt werden.
Am Beginn des zweiten Wochenendes wurde es gleich allen mit Aerobic richtig warm.
Beim nachfolgenden Thema Funktionell Gymnastik und Bewegungsformen bekamen die Teilnehmer erst einmal mit wie unsere Bewegungen eingeteilt sind und wie vielfältig und wichtig das „Kennen“ des eigenen Körpers mit all seinen Muskelgruppen und Bewegungsmöglichkeiten ist.
Bei der „Lösung“ der Lehraufgabe wurde auch schon an manchem Arm rumgetastet, um die Lage der Muskeln zu erkunden. Dabei zeigte so mancher Aha-Effekt, dass Übungen aus „Fitt wie ein Turnschuh“ schon seine fachliche Berechtigung haben und sich die „Macher“ der Übungen einiges ausdachten.
Den Abschluss bildete Rope Skipping, der gerade am Ende des langen Tages den Teilnehmern noch einiges abverlangte. Hier darf ich mich besonders bei Kristina Huber bedanken, die als neue Fachreferentin Rope Skipping ihren ersten Schulungseinsatz hatte und den Teil absolut erfolgreich durchführte.
Dann kam der letzte Tag, dem viele wegen der anstehenden Prüfung mit gemischten Gefühlen entgegensahen. Es zeigte sich aber schnell, dass die Fragen zwar zahlreich, aber durchaus lösbar waren. So bestanden natürlich auch alle die Prüfung und konnten seelisch gelockert den Rest des Tages angehen.
Neben richtigem Aufwärmen und Dehnen konnten zu Beginn des letzten Tages die Teilnehmer Einblicke in vorbereitendes Krafttraining nehmen. Das darauf folgende Abenteuerturnen machte dann aber, ebenso wie die New Games, wesentlich mehr Spaß.
Dennoch gab es am Schluss bei der Ausweisverteilung nur strahlende Gesichter, was angesichts der Leistung der letzten vier Tage auch verständlich war.
Ich danke nochmals allen Referenten und Helfern, ohne deren Engagement und Wissen eine derart hochwertige Ausbildung nicht möglich gewesen wäre.
Zum Schluss bleibt mir nur noch zu sagen, dass es auch in diesem Jahr wieder eine „saumäßig“ gute Gruppe war. Ich wünsche euch alles Gute für eure jetzige Arbeit mit euren Gruppen und freue mich bereits auf diejenigen, die nächstes Jahr kommen und diejenigen, die ich vielleicht bereits im November bei den „Neufahrner Äktschn Tagen“ sehen werde.

Herbert Mim
Turngau München

Trainer-ASSI 2014
20.06.2014