Der Qualifikationswettkampf für den Deutschland-Cup in Neumarkt-St.Veit am 9.Oktober war für die bayerischen Landesklasse-Turnerinnen und Turner der erste Präsenz-Wettkampf seit Ausbruch der Corona-Pandemie. Situationsbedingt wurde der Wettkampf als reiner Gerade-Wettkampf ausgetragen, wird doch auch der Deutschland-Cup am 6.November in Fallersleben ohne Spirale und Sprung stattfinden, um der eingeschränkten Vorbereitungszeit Rechnung zu tragen. Im Gegensatz zu den Kadermitgliedern durfte diese Gruppe nämlich in den Lockdown-Zeiten nicht trainieren.

Die BTV-Verantwortliche für das Wettkampfwesen Evi Heck konnte trotz der geringen Trainingszeit infolge gesperrter Hallen immerhin 26 Rhönrad-Turnerinnen und Turner aus 8 bayerischen Vereinen begrüßen.

Alle Anwesenden waren sichtlich erfreut, sich nach so langer Zeit endlich wieder „live“ zu sehen, und nahmen die Corona-bedingten Hygienemaßnahmen gerne auf sich. Zuschauer waren leider nicht erlaubt, aber die Rhönradturnerinnen und -turner spendeten sich gegenseitig reichlich Beifall.

Ebenfalls am Start waren zwei Rhönradturnerinnen aus dem Turngau München.

In der Alterklasse 15-16 traten Rosalie Munz und Amelie Gerhardt vom SVN München an.

Noch lief nicht alles ganz rund, dafür war die Trainingszeit doch zu kurz, gepaart mit großer Aufregung! Dass alle anderen Wettkämpfe seit über 1 ½ Jahren wegen der Pandemie ausgefallen waren und der erste nun gleich ein so hochrangiger sein würde, machte die Sache nicht einfacher.

Am Ende schlugen sich die beiden aber wacker. Rosalie belegte Platz 4 und Amelie Platz 5, ein schönes Ergebnis angesichts der hochkarätigen Konkurrenz aus dem übrigen bayerischen Raum!

Die Tickets für den Deutschlandcup gingen nur an die beiden Erstplatzierten aus Senden-Ay und Weilheim. (Siegerliste im Anhang)

Allen Teilnehmern herzlichen Glückwunsch und den Qualifizierten viel Erfolg beim Bundesvergleich am 6.November in Fallersleben!

Besonderer Dank gilt dem austragenden Verein TSV Neumarkt-St.Veit, der keine Mühen gescheut hat, allen Vorschriften zu entsprechen und trotzdem einen schönen Wettkampf auszurichten, und das „erste Mal“ in guter Erinnerung zu behalten.

 

Renate Brotzeller

20.10.2021