Vorrunde am 11./12. Juni 2016 in Unterföhring

In diesem Jahr gab es im Turngau München im Bereich der weiblichen Jugend wieder eine Neuerung. Um auch in Zukunft bei den weiter steigenden Teilnehmerzahlen von über 500 Turnerinnen einen planbaren und geordneten Ablauf zu gewährleisten, wurde von der Gaufachwartin Kerstin Schmidt ein Ligasystem eingeführt. In Liga 1 starteten die Top 8 aus der letztjährigen Finalrunde zusammen mit den besten zweien aus dem Rahmenwettkampf, also je Wettkampfklasse (2-5) 10 Mannschaften. In Liga 2 starteten dann die restlichen Mannschaften aus dem Rahmenwettkampf bis zu 12 Mannschaften je Wettkampfklasse (WK). Darüber hinausgehende neu angemeldete Mannschaften gründeten dann die 3. Liga. Dies wurde in der WK4 und 5 notwendig. In WK3 gelang dies nicht, da hier mehr als 12 Mannschaften neu angemeldet wurden, so dass es keine faire Verteilung auf Liga 2 und 3 gegeben hätte. Hier starteten alle 20 Mannschaften in Liga 2 und erst nach der Vorrunde wurden die Mannschaften auf den Plätzen 11-20 in die 3. Liga eingeteilt, in der sie dann im Herbst beim Finale starten werden. Nach der Vorrunde steigen die letzten drei Mannschaften der Liga ab (außer in Liga 3) und die besten drei Mannschaften in die nächsthöhere Liga auf. Im Herbst greifen dann auch die Turnerinnen (TUI) und die F-Jugend ins Wettkampfgeschehen ein.

Für den Veranstalter standen die Gaufachwartin Kerstin Schmidt mit Unterstützung des „TSV Jahn- und des TSV Unterföhring-Teams“ und die Kampfrichterwartin Michaela Bernst, die durch Sandra Rau entlastet wurde, in der Halle. Diese kümmerte sich zusammen mit Tina Frei insbesondere auch um die EDV-Auswertung der Ergebnisse, nachdem der langjährige „EDV-Mann“ Gerd Salmutter in den wohlverdienten Ruhestand gegangen ist. An dieser Stelle gratulieren wir nachträglich Michaela Bernst zur Geburt ihrer zweiten Tochter, die jetzt schon seelenruhig schlafend mit in der Halle war.

Je nach Wettkampfklasse (WK) durften Übungen von der P2 bis zur P9 an den olympischen Geräten Sprung, (Stufen-)Barren, Balken und Boden gezeigt werden. Jede Mannschaft besteht seit diesem Jahr ausnahmslos aus maximal fünf Turnerinnen, von denen vier in die Wertung kommen.

Insgesamt traten an diesen beiden Wettkampftagen 529 Turnerinnen in 112 Mannschaften an. Kerstin Schmidt hatte aber die Zeiten gut kalkuliert, so dass es nicht viele Verzögerungen im Ablauf gab.

Die meisten Mannschaften stellte an diesem Wochenende mit vierzehn die TS Jahn München, von denen allein elf in der 1. Liga turnten. Das ist ein neuer Rekord. Dahinter rangieren TSV Großhadern (10 Teams/6 in Liga 1), der TSV Haar (9/5) und die SpVgg Höhenkirchen (9/4). Insgesamt gingen Turnerinnen von 25 Vereinen an den Start.

Bei den zehn Siegerehrungen des Wochenendes (Einzelheiten siehe Ergebnisliste) bekamen alle Turnerinnen eine Urkunde, einen Icon-Waschlappen, der sich erst im Wasser zu seiner vollen Größe entfaltet und die jeweils erste Mannschaft ein Kilo Süßigkeiten in der Dose. Außerdem erhielten alle Teilnehmerinnen ein Medaille: wer in Liga 1 turnte eine goldene, die Mädchen aus Liga 2 eine silberne und die aus Liga drei eine bronzene. Viel Gekreische und Freude gab es aber auch bei den Mannschaften, die den Aufstieg in eine höhere Liga geschafft hatten.

Wie immer geht unser Dank an die unermüdlichen Helfer des gastgebenden TSV Unterföhring, die sowohl in der Halle als auch beim Catering alles gut im Griff hatten. Wir freuen uns daher auf ein Wiedersehen mit allen im Herbst an gleicher Stelle!

Text:    H. Kölz            Fotos:  H. Kölz

11.06.2016