In diesem Jahr wurde der Münchner Pokal LK3 Mannschaft erstmals der Altersstruktur der Bayerischen Turnliga angepasst, d.h. es wurde nicht mehr in zwei Altersklassen gestartet, sondern alle Turnerinnen der Jahrgänge 2009 und älter starteten in einem Wettkampf. Turnerinnen, die in diesem Jahr wieder in der Bayerischen Turnliga starten werden, waren nicht berechtigt teilzunehmen, um einen der ein bis zwei Qualifikationsplätze des Turngaus für den Aufstiegswettkampf in die Bezirksliga der Turnliga zu erhalten.

Die in 21 Mannschaften angetretenen jungen Damen, die wie immer unterhaltsam von der Gaufachwartin Kerstin Schmidt begrüßt und durch den Tag geführt wurden, waren zwischen neun und 33 Jahren alt, wobei vor allem die Jahrgänge 2005-7 erstaunlich stark vertreten waren. Die ältesten Turnerinnen auf dem Podest gehörten dem Jahrgang 2003 an.

Zwöft Vereine hatte bis zu acht Mädchen pro Mannschaft gemeldet, von denen in Anlehnung an die Bayerische Turnliga, je fünf pro Gerät (Sprung, Barren, Balken und Boden) turnten und vier in die Wertung kamen. Sechs der Kürturnerinnen erreichten mehr als 50 Punkte, Leanie Schneider vom TSV Unterföhring, die im letzten Jahr bei der bayerischen Einzelmeisterschaft AK10 geturnt hatte, erhielt sogar 51,40 Punkte. Sie und zwei weitere Turnerinnen des TSV Unterföhring erreichten am Balken mit 5,70 den höchsten Schwierigkeitsgrad (D-Note) des Tages. Im Vorjahr lag dieser Höchstwert noch bei 5,50 Punkten. Für die Kampfrichter, die u.a. diese Werte ermitteln, war wie gewohnt Michaela Bernst verantwortlich.

Am Ende dieses langen, in zwei Durchgänge eingeteilten Wettkampfes, sprang die jüngste Mannschaft der TS Jahn München 4 (Jg. 2006-7) auf das oberste Podest vor der 1. Mannschaft vom TSV Unterföhring (Jg. 2006-8) und dem Team TS Jahn München 3 (Jg. 2003-5). Dabei hatte die TS Jahn München 4 nur einen knappen Vorsprung von 0,30 Punkten auf die zweitplatzierten, aber bereits 4,70 Punkte mehr als ihre drittplatzierten Vereinskameradinnen.

Das Niveau auf Turngauebene ist wohl nicht gesunken, auch wenn am Wettkampf in diesem Jahr viele der Wettkämpferinnen, die bereits in der Bayerischen Turnliga turnen, nicht teilgenommen haben.

Die Turnerinnen auf dem Siegerpodest erhielten alle hübsche modische Pokale, jedes Mädchen bekam eine Mannschaftsurkunde und einen kleinen Einhornanhänger in weiß, rosa oder blau.

An dieser Stelle geht unser Dank auch wieder an Familie Peischl und ihr großes Team, die für den TSV Unterföhring alles in der Halle reibungslos organisiert und ein wie immer tolles Essensangebot aufgestellt haben.

 

 

Text: H. Kölz                                     Bilder: H. Kölz

02.05.2018